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03

Aug

2011

Insights: Am Anfang steht die Idee

Sie wachsen zwar nicht auf Bäumen aber Ideen für Spiele oder neue Features sprudeln häufig in Hülle und Fülle aus den verschiedensten Quellen. Sie sammeln sich tagsüber im Posteingang, werden in Telefonaten spitzfindig lanciert ;-) und diskutiert, formen sich in einzelnen Threads in den Spieleforen, kommen als Instant Message via Skype und ICQ oder als interne Nachricht in einem Spiel hereinspaziert.
Dabei sind Ideen auch häufig so hintertrieben, dass sie sich in den Köpfen von Spielern oder Mitarbeitern im Unterbewusstsein fortentwickeln, sei es beim täglichen Arbeiten, beim Auto fahren oder im schlimmsten Fall in der Nacht, wenn andere Menschen längst schlafen.

Sehr häufig sind die besten Ideen ein paar Tage später (nachdem sie gut abgelagert wurden), leider nicht wirklich mehr Wert als der Speicherplatz auf dem sie festgehalten wurden. Aber ab und zu kristallisieren sich am Ende dann doch die wirklich Guten aus dem großen Ideensee. Zumindest ist irgendeine Person bei northworks davon überzeugt, dass sie es verdient hat weiter bedacht zu werden.

Leider müssen in der Regel noch zahlreiche Personen innerhalb und außerhalb des Teams mit in den Bann der neuen Idee gezogen werden und nur diejenigen, welche diesen Prozess überstanden haben, werden im nächsten Schritt in ein Grobkonzept gegossen. Wie sich jeder vorstellen kann, haben es manche Ideen einfacher bis zu diesem Punkt vorzudringen, andere wiederum werden dann doch wieder verworfen. Und immer die Angst im Hinterkopf, dass ein Spieler ein Feature nicht mit dem gleichen Enthusiasmus spielt wie das Team selbst und vielleicht sogar das Feature verschmäht!

Grobkonzepte werden meistens von einem Gamedesigner oder auch direkt von dem Ideengeber bzw. -vertreter verfasst. Sämtliche Grobkonzepte wandern in unser sogenanntes “Product Backlog”, wo sie anhand einer definierten Priorität von oben nach unten abgearbeitet werden. Dabei kommen täglich neue Grobkonzepte und Ideen rein - dumm für eine Idee, wenn ihre Priorität zu niedrig ist ;-).

In unserem nächsten Beitrag verfolgen wir weiter den Weg der Idee vom Grobkonzept zum Feinkonzept.

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